Chile – Santiago de Chile

Zahlen, Daten, Fakten

Wo schlafen wir:

Unsere Unterkunft in Santiago de Chile heißt „La Chimba“. Mit 40 € für das Doppelzimmer zwar nicht gerade günstig, allerdings zentral gelegen und mit schönem Flair. Kostenloses Asado (BBQ) einmal die Woche im Hostel. Das Hostel befindet sich im Stadtviertel Bellavista, welches mit Bars, Restaurants und Nightlive-Optionen bestens ausgestattet ist.

Anreise:

Vom Flughafen aus kommt man mit dem Bus „Aeropuerto“ zur Metrostation „Los Heroes“ und von dort aus weiter bis zur Metrostation “Baquedano“. Anschließend ist es nur noch ein kleiner Fußweg bis zum Hostel.

Was erleben wir:

Der Cerro San Cristóbal ist der größte Hügel in der Stadt auf den auch eine Seilbahn hinaufführt zzz. Der Cerro de Santa Lucia ist ein Hügel mit einer kleinen Burg.

Reisebericht

Santiago de Chile empfängt mich mit warmen Armen. Nach den kalten Wintertagen in Deutschland sind 25 Grad eine willkommene Abwechslung. Ich werfe meinen Rucksack in das Hostel La Chimba und wir ziehen los in die Innenstadt. Harry wird zu meinem heutigen Reiseführer, da er schon ein paar Tage länger hier ist. Den Aussichtshügel „Cerro de San Cristóbal“ hat er schon erkundet, daher laufen wir heute in Richtung „Cerro de Santa Lucia“, ebenfalls ein Hügel, der eine schöne Aussicht auf die Hauptstadt verspricht.

Der Weg dauert länger als gedacht. Ständig muss ich anhalten um die vielfältige Straßenkunst der Stadt zu fotografieren. Kreative Gemälde zieren die Wände von Bäckereien, Hostels oder Wohnungen, sogar die Außenfläche einer LKW Plane wird zum Kunstobjekt. Ganz abgesehen von der Farbenpracht haben die Zeichnungen einen positiven Nebeneffekt: Jemand, der sich mit der Orientierung in einer neuen Stadt schwer tut, gerne mal die Nord-Süd Richtung vertauscht oder sich ständig verläuft (ich) fällt es hier sehr leicht, den richtigen Weg zu finden.

Bilder…
… an allen Wänden!
Pinguine auf dem Boden 🙂

Im Gegensatz zu den voll bemalten Wänden stehen die ausgestorbenen Straßen an diesem Sonntag Nachmittag. Die Menschen sammeln sich jedoch an zentralen Plätzen wie zum Beispiel dem Cerro Santa Lucia, den wir mittlerweile erreicht haben. In alle Himmelsrichtungen haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und das Andenpanorama.

Ausblick vom Cerro de Santa Lucia

Im herrlichen Sonnenschein genießen wir das Flair der Stadt. Künstler zeigen während der Rotphase von Ampeln ihr Können, wir sehen Jongleure mit Keulen und Diabolo und auch eine Gruppe Breakdancer. An den Straßenecken essen wir chilenische Klassiker: Einen „Italien Hot Dog“, der durch das Grün von Avocadocreme die Farben der italienischen Flagge darstellt und Empanadas, gefüllte Teigtaschen. Unsere gute Stimmung bekommt einen kurzen Dämpfer als wir beim Fotografieren eines Marktplatzes von einer Frau angesprochen werden. Sie winkt uns wir sollen schnell die Kamera wieder einpacken, denn die Gegend hier sei nicht sicher. Merkwürdig, denn ich habe mich die ganze Zeit sehr sicher gefühlt.

Abends genießen wir das Flair unseres Hostels la Chimba. Hier wirkt alles so, wie man sich einen südamerikanischen Salon der 20er Jahre vorstellt. Dunkle Möbel werden von gemütlichem Licht warm angestrahlt und Bilder zieren stilvoll die Wände. Im Billiardzimmer stellen wir unseren mobilen Lautsprecher auf. Jazzmusik erklingt leise während unserer Billiard-Runde.

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